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Stadtsanierung und Denkmalschutz

 

 

 

Tag des offenen Denkmals in Ingolstadt am Sonntag, 10. September 2017

Tag des offenen Denkmals 2016Der bundesweite Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 ist dieses Jahr dem Thema „Macht und Pracht“ gewidmet.

Das Programm für Ingolstadt finden Sie  >>hier.


  

 

 

 

 

 

Stadtsanierung

Foto: TheresienstrasseIngolstadt hat bereits kurz nach dem In-Kraft-Treten des früheren Städtebauförderungsgesetzes mit den ersten Sanierungsmaßnahmen begonnen. In den 70er Jahren lag der Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahmen im Wesentlichen im Grunderwerb und in Ordnungsmaßnahmen, d.h. in der Verlagerung störender Betriebe und in der Verbesserung der Infrastruktur. Ab den 80er Jahren wurden verstärkt Gebäude saniert, Wohnraum geschaffen sowie gezielt das Wohnumfeld verbessert.

Heute stehen gestalterische Aufwertung von Straßen und Plätzen und die Unterstützung bei Modernisierungen und Instandsetzungen privater Gebäude im Mittelpunkt der geförderten Sanierungsmaßnahmen.

Voraussetzung für die Förderung von Sanierungsmaßnahmen ist die Ausweisung von Sanierungsgebieten. Eine Übersicht mit den Sanierungsgebieten in der Altstadt finden Sie >>hier

Zu den aktuellen Sanierungsgebieten zählen: 

Sanierungsgebiet L 'Beiderseits der Harderstraße'
Sanierungsgebiet M 'Bei der Schleifmühle / Griesbadgasse'
Erweiterung Sanierungsgebiet B 'Münsterplatz mit Theresienstraße' und Sanierungsgebiet N 'Bereich zwischen Theresien- und Kupferstraße'
Sanierungsgebiet O 'Münzbergstraße'
Sanierungsgebiet R 'Bereich Rathausplatz mit Umfeld'

Seit 2013 erhält die Stadt Ingolstadt Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“.
Zur Aufnahme in dieses Förderprogramm waren umfangreiche Bestandsanalysen und Maßnahmenkonzepte erforderlich, welche auf der Grundlage der bereits in den letzten Jahren durchgeführten Vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB bei Ausweisung neuer Sanierungsgebiete durchgeführt wurden.

Bericht »Städtebaulicher Denkmalschutz - Vorbereitende Untersuchung“

 

Finanzierung und Förderung von Sanierungsvorhaben

Die Kosten der städtebaulichen Erneuerung tragen in erster Linie die Kommune und die Eigentümer der Sanierungsvorhaben. Sie können, um die oft kostspieligen Maßnahmen durchzuführen, Städtebauförderungsmittel erhalten. Die einzelnen Sanierungsvorhaben werden von der Gemeinde ausgewählt und der Regierung von Oberbayern zur Bewilligung vorgelegt.

Finanzierung privater Bauvorhaben
Der Eigentümer kann bei der Gemeinde für die Kosten, die er nicht decken kann, finanzielle Unterstützung aus der Städtebauförderung erhalten. Voraussetzung ist, dass das private Bauvorhaben in einem Sanierungsgebiet liegt, der Behebung städtebaulicher Missstände dient und alle anderen Fördermöglichkeiten ausgeschöpft sind. Die Gemeinde bekommt die staatlichen Finanzhilfen für die Städtebauförderung und legt ihren Anteil dazu. Aus diesem "Topf" kann sie privaten Eigentümern im Sanierungsgebiet Fördermittel geben (direkte Förderung).

“Wie kommt der private Eigentümer an Städtebauförderungsmittel?“

Weiter gelten folgende Fördergrundsätze:

Es ist ein Sanierungsgebiet ausgewiesen.
Die Gemeinde stellt in ihrem Haushalt ihren Mitleistungsanteil für die Städtebauförderung bereit.
Mit der Maßnahme wurde noch nicht begonnen.
Für die Einzelmaßnahme sind die beantragten Fördermittel bewilligt.

Der Eigentümer erhält die Fördermittel, wenn er mit der Gemeinde einen privatrechtlichen Vertrag (Modernisierungsvertrag) abgeschlossen hat und die Baugenehmigung sowie die Gesamtfinanzierung gesichert sind. Als Anreiz gibt es für Private in den Sanierungsgebieten auch steuerliche Vergünstigungen.

Weitere Informationen zur Städtebauförderung in Bayern erhalten Sie bei der Obersten Baubehörde im Staatsministerium des Innern >> www.stmi.bayern.de

 

 Denkmalschutz

Foto: Altstadt von IngolstadtNur wenige deutsche Städte verfügen noch über einen Altstadtgrundriss, der die Stadtgeschichte so eindrucksvoll vergegenwärtigt und erlebbar macht wie Ingolstadt. Die Entscheidung im 19. Jahrhundert, Ingolstadt zur Landesfestung auszubauen, hat der Stadt eine der beeindruckendsten Festungsanlagen Deutschlands beschert.

Innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer gibt es in der Altstadt über 500 Einzelbaudenkmäler gemäß Art. 1 Abs. 2 Denkmalschutzgesetz (DSchG). In der Mehrzahl handelt es sich dabei um Bürgerhäuser. Wichtige das Stadtbild prägende Baudenkmäler sind das Neue Schloss, die Obere Pfarrkirche (Münster), die Kirche Maria de Victoria, die Hohe Schule u.a. Hinzu kommen die Festungsanlagen des 19. Jahrhunderts, die teilweise auch unterirdisch sind. Aber auch Gebäude aus dem 20. Jahrhundert sind bereits in der Denkmalliste verzeichnet. So z.B. das Stadttheater aus dem Jahr 1966, eines der jüngsten Baudenkmäler Bayerns.
 
Das gesamte Altstadtbild mit seinen Festungsanlagen ist als Ensemble gemäß Art. 1 Abs. 3 Denkmalschutzgesetz ausgewiesen und gewürdigt. Für Denkmäler und ihre nähere Umgebung gelten die Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes.

Baudenkmäler in Ingolstadt
Alle im Stadtgebiet von Ingolstadt vorhandenen Baudenkmäler sind in einer Denkmalliste aufgeführt. Dort werden die Denkmäler nach Straßen und Hausnummern geordnet und mit einem Kurztext versehen. Für die Stadt Ingolstadt liegt zudem eine Denkmaltopographie vor (Becker, F., Grimminger, C., u.a.: Denkmäler in Bayern – Stadt Ingolstadt, München 2002). Diese enthält ausführlichere Beschreibungen zu den Baudenkmälern, ergänzt durch Bild- und Planmaterial. Die Denkmaltopographie vermittelt ein anschauliches Bild der Vielfalt des kulturellen Erbes der Stadt Ingolstadt und stellt eine wichtige Grundlage für die Denkmalerhaltung dar. Einen Plan mit dem Ensemble und den Baudenkmälern in der Altstadt können Sie >> hier anschauen.

Beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege können Sie im "BayernViewer-denkmal" Informationen über Denkmäler erhalten >> www.blfd.bayern.de 

Finanzierungshilfen für den Erhalt von Baudenkmälern
Alle Bau- und Sanierungsplanungen im Bereich der Altstadt sind in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde durchzuführen. Des Weiteren ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erforderlich.

Für die Erhaltung und Instandsetzung der Denkmäler können Finanzierungshilfen, z.B. des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege und des Bezirks Oberbayern, beantragt werden. Es werden nur die Kosten bezuschusst, die bedingt durch denkmalpflegerische Auflagen den üblichen Erhaltungsaufwand übersteigen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht allerdings nicht. Neben Zuschüssen, die im Einzelfall gewährt werden können, gibt es unter dem Gesichtspunkt von Denkmalschutz und Denkmalpflege eine Reihe von Steuervergünstigungen (z.B. Sonderabschreibung nach § 7i EstG).

Einen Überblick über die Bandbreite der Steuervergünstigungen, Fördermöglichkeiten und weitere Informationen für Denkmaleigentümer gibt es unter >> www.blfd.bayern.de

 

Ein besonderes Denkmal in Ingolstadt ist das Georgianum. Informationen zum Gebäude und zum Förderverein erhalten Sie >> hier.

 

Kontakt:

61/3 Stadtplanungsamt
Förderwesen und Denkmalpflege
Spitalstr. 3
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-2150

Fax:
0841 305-2158

E-Mail:

Raum:
Sachgebietsleiter Zimmer 005

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