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Bürgerbeteiligung zum Neubau der Kammerspiele

 Bürgerbeteiligung zum Neubau der Kammerspiele im Stadttheater

Ab 2018/2019 wird die Stadt Ingolstadt die Kammerspiele neu errichten. Der Neubau soll nach der Generalsanierung des Großen Hauses dauerhaft als zweite Produktions- und Spielstätte dienen und das derzeitige Kleine Haus in der alten Aula an der Berufsschule ersetzen. Im neuen Gebäudekomplex sollen die aktuell fehlenden und dringend benötigten Werkstätten und Probebühnen integriert werden.

Nach ihrer Fertigstellung (geplant bis 2020/21) werden die Kammerspiele während der anschließenden, umfangreichen Theatersanierung vorübergehend Ausweichspielstätte sein. Der Freistaat Bayern wird die Sanierungs- und Neubaumaßnahmen des Stadttheaters Ingolstadt mit einem Fördersatz von 75 Prozent unterstützen.

Die Stadt Ingolstadt wird den Planungsprozess um den Neubau der Kammerspiele mit diversen Veranstaltungen im Rahmen der Bürgerbeteiligung begleiten.

 

  • November 2017

    Die erste Planungsstufe zum Bau der Kammerspiele – die städtebauliche Untersuchung der Standortfrage durch 15 eingeladene international renommierte Architekturbüros – ist abgeschlossen: Nach der Entscheidung des Preisgerichts für eine Siegergruppe wird die Stadt nun in einen ausführlichen Dialog mit der Bürgerschaft über die Entwürfe treten. Mehrere Veranstaltungen bieten das Planungsreferat und das Kulturreferat in Kooperation mit dem Stadttheater dazu an.

    Mittwoch, 29. November, 19 Uhr, Foyer des Stadttheaters:
    1. Bürgerforum – Eröffnung der Ausstellung aller Entwürfe
    Öffnungszeiten: täglich bis 9. Dezember zu den Kassen- und Vorstellungszeiten

    Donnerstag, 30. November, Montag, 4. Dezember, Mittwoch, 6. Dezember, Donnerstag, 7. Dezember:
    Kostenlose Führungen durch die Ausstellung jeweils um 16.30 Uhr
    Anmeldungen zu Gruppenführungen unter Tel.: 0841 305-2112.

    Samstag, 9. Dezember, 15 Uhr, Foyer des Stadttheaters
    2. Bürgerforum – Dialog zu den Wettbewerbsbeiträgen und Standortqualitäten

    Im ersten Bürgerforum stellen am 29. November Mitglieder des Preisgerichts die Wettbewerbsarbeiten vor und erläutern die Empfehlungen der Jury. Bis zum 9. Dezember können dann im Rahmen der Ausstellung alle eingereichten Entwürfe genauer betrachtet und studiert werden, wo die Planungsbüros im Umfeld des Theaters den geeignetsten Standort für den Neubau der Kammerspiele und der dringend notwendigen Werkstatterweiterungen vorschlagen. Dabei haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Meinung zu den Entwürfen in der Ausstellung darzulegen. Wichtig ist dabei: es geht noch nicht darum, den besten Architekturentwurf zu finden, sondern den besten Standort.

    Noch detaillierter informieren kann man sich bei vier Führungen durch die Schau, die das Stadtplanungsamt und Stadttheater während der zehntägigen Ausstellungszeit anbieten. Vereine, Institutionen und Gruppen können bei Bedarf zusätzlich Führungen buchen.

    Die öffentliche Debatte mündet in ein zweites Bürgerforum am Samstag, 9. Dezember. Ab 15 Uhr bis voraussichtlich 19 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich in verschiedenen Themengruppen an der Diskussion über die Entwürfe und die unterschiedlichen Standortqualitäten zu beteiligen sowie aus Bürgersicht Anforderungen an Standorte zu formulieren.

    Sollten Wettbewerbsergebnisse und Bürgerdialog ergeben, dass die Kammerspiele im Umfeld des Stadttheaters gebaut werden können, obliegt es dem Stadtrat, als zweite Planungsstufe einen europaweiten Realisierungswettbewerb für den Theaterneubau auszuloben.



  • August 2017

    Lageplan zum Ideenwettbewerb KammerspieleIn der Stadtratssitzung im Juli wurde beschlossen, einen Ideenwettbewerb „Neubau Kammerspiele“ durchzuführen.
    Im näheren Umfeld des Stadttheaters soll als Ersatz für das Kleine Haus ein Theatergebäude (Kammerspiele) mit Foyer und Proberäumen sowie zusätzlich benötigten Theaterwerkstätten gebaut werden. Hierzu steht ein rund 6,8 Hektar großer Planungsumgriff zur Verfügung, der sich vom Neuen Schloss bis über das nördliche Donauufer hin zur Tränktorkaserne erstreckt.

    Über Zeitplan, Besetzung des Preisgerichts und das Wettbewerbsverfahren informiert die Pressemeldung.
    • Lageplan zum Ideenwettbewerb Kammerspiele [PDF: 883 KB]



  • Mai / Juni / Juli 2017

    An drei Terminen in dieser Spielzeit veranstalten das Stadtplanungsamt und das Stadttheater Ingolstadt Podiumsdiskussionen zu ausgewählten Themen mit Fachleuten (Architekten, Stadtplaner, Theaterschaffende, Politiker) unter Einbeziehung der Bürgerschaft.

    Infoveranstaltung zum Neubau der Kammerspiele

    Drei Theaterleiter mit unterschiedlichen Erfahrungen tauschen sich aus: In Augsburg musste das Theater von heute auf morgen auf Veranlassung der Feuerwehr geschlossen werden. Welche Interimslösungen wurden gefunden und wie sieht die Planung und das Konzept für die Zukunft aus? In Nürnberg wurde erfolgreich ein neues Schauspielhaus gebaut. Wie sind die Erfahrungen während der Bauzeit und welche Anforderungen an ein Theater für das 21. Jahrhundert wurden realisiert? In Ingolstadt sehen die Planungen einen Neubau der Kammerspiele vor als langfristigen neuen Produktionsort und als Ersatz für das derzeitige Kleine Haus. Kurzfristig dient es als alternative Spielstätte für das Große Haus während der Generalsanierung des Stadttheaters. Welche Herausforderungen gilt es aus Sicht des Theaters zu meistern?

    Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr, Theaterfoyer
    Theater im 21. Jahrhundert – vor und nach dem Neubau oder der Sanierung: Theaterleute tauschen sich aus.
    Mit: Juliane Votteler, Intendantin Theater Augsburg; Klaus Kusenberg, Schauspieldirektor Staatstheater Nürnberg; Knut Weber, Intendant Stadttheater Ingolstadt

    Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr, Theaterfoyer
    Theater / Das Haus, der Stadtraum und die Entwicklungschancen – ein Gespräch mit Architekten und Stadtplanern
    Mit: André Bideau, Architekt Zürich/Harvard; Prof. Ueli Zbinden, Architekt, Zürich; Marianne Mang, Architektin, Ingolstadt; Prof. Mathias Pfeil, Generalkonservator, München (angefragt)
    Moderation: Prof. Karin Schmid, Architektin; Markus Omasreiter, Architekt, München

    Sonntag, 9. Juli, 11 Uhr, Theaterfoyer
    Theater / Das Haus, Geschichten und Erkenntnisse – ein Gespräch mit Zeitzeugen
    Mit: Peter Schnell, Alt-Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt; Prof. Friedrich Kraft, Journalist, Ingolstadt; Stefan Zwicky; Innenarchitekt, Zürich (angefragt)
    Moderation: Prof. Karin Schmid, Architektin; Markus Omasreiter, Architekt, München



  • Februar 2017

    Stadtrat am 21. Februar
    Der Stadtrat hat sich einstimmig für die Errichtung der Kammerspiele im Umfeld des Stadttheaters entschieden. Die Umsetzung und der genaue Standort sollen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft werden.
  • Veranstaltung am 15. Februar
    Oberbürgermeister Dr. Lösel im TheaterIn der Auftaktveranstaltung der Bürgerbeteiligung zum Neubau der Kammerspiele wurden die Überlegungen der Stadt, die Kammerspiele im Umfeld des Stadttheaters neu zu errichten, dargelegt.
    Darüber informierten Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle, Kulturreferent Gabriel Engert und der Intendant des Stadttheaters Knut Weber die Bürgerinnen und Bürger und standen für Fragen zur Verfügung.

 

 

 

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