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Ingolstadt (wird) inklusiv

Um dieses Ziel zu erreichen, erarbeitete das Referat Soziales, Sport und Freizeit mit allen Referaten der Stadt Ingolstadt  einen Aktionsplan. Für die städtischen Planungen ist es sehr wichtig, die Erfahrungen, Wünsche und Einschätzungen möglichst vieler Menschen zu erfassen, die sich in irgendeiner Form bereits mit dem Thema „Leben mit einer Behinderung in der Stadt Ingolstadt“ auseinandergesetzt haben. Sei es, weil sie selber eine Behinderung haben, sei es, weil jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis betroffen ist oder sei es, weil sie sich einfach für dieses Thema interessieren.

Aus diesem Grund erfolgte hierzu eine breit angelegte Bürgerbeteiligung.

In der 1. Phase der Erarbeitung des Aktionsplanes führte das Referat für Soziales, Sport und Freizeit  eine Bestandserhebung für folgende Themenbereiche durch:

  • Bauen, Wohnen und Mobilität
  • Gesundheit und Pflege
  • Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung
  • Frühe Kindheit, Schule und Bildung
  • Kultur, Sport und Freizeit
In der 2. Phase des Aktionsplanes wurden Maßnahmen für den Aktionsplan unter Beteiligung von Menschen mit Behinderungen, Vertreter/-innen der Selbsthilfegruppen, der Behindertenverbände, von Experten aus der Behindertenarbeit, von Vertreter/-innen des Stadtrates aller Fraktionen und von Mitarbeiter/-innen aus der Verwaltung formuliert. Die einzelnen Workshops zu den verschiedenen Themenbereichen fanden 2016 statt.

Daneben gab es die Möglichkeit, bis Ende Dezember 2016 online und offline an einer Befragung zum Thema Inklusion teilzunehmen.
Insgesamt wurden 760 Fragebögen ausgefüllt, davon 250 in Leichter Sprache. Die Zahl der eingegangenen Bögen ist vor dem Hintergrund des offenen nicht-direktiven Befragungsansatzes als gut  zu bewerten.