Seiteninhalt

Infektionsschutz & Reisemedizin

Informationen zum Coronavirus

Aktuell sind in Ingolstadt 6 Personen erkrankt, weitere 448 Personen sind wieder genesen und 38 Personen sind gestorben. Fälle insgesamt: 492 Personen, Entwicklung: keine neuen Fälle seit gestern. (Stand: 15.07.2020, 14:30 Uhr)
Die nächste Meldung folgt am Donnerstag, 16.07.2020.

Aktuelle Informationen und Entwicklungen finden Sie im

>>> Newsticker Coronavirus <<<


Hier erhalten Sie Informationen zur Corona-Warn-App


Allgemeine Informationen

Generelle Infomationen zum Coronavirus und weiterführende Links bietet das Bayerische Gesundheitsministerium.


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose

Informationen zur Corona-Warn-App


Entwicklung in Bayern

Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Entwicklung Bayern - Landesamt


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das Landesamt für Gesundheit, das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerische Innenministerium:

FAQ Coronavirus - Landesamt für Gesundheit 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Innenministerium



Generelle Hinweise für richtiges Handeln in Notsituationen und Ratgeber für Notfallvorsorge vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz:
>> Persönliche Checkliste zum Herunterladen

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 (Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, 8 bis 12.30 und 14 bis 16.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 12.30 und von 14 bis 17 Uhr). Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de.

Als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen dient auch die »Corona-Hotline« der Staatsregierung.
Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter 089 122 220 erreichbar.

Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf ein
Merkblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus

Kontaktbeschränkung

Die Regelungen zur allgemeinen Kontaktbeschränkung wurden ab dem 17. Juni 2020 erweitert. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

Es gilt eine Mundschutzpflicht in Geschäften und im ÖPNV. Medizinische Masken sind hierfür nicht notwendig, es genügen OP-Schutzmasken, ein (selbstgenähter) Mund-Nasen-Schutz aus Stoff oder notfalls auch ein Schal oder Tuch.


Das Bayerische Innenministerium beantwortet auf seiner Internetseite viele gängige FAQs

21.03.2020, 17:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17.06.2020, 12:45 Uhr

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Schüler, Eltern und Lehrer finden auf dem Portal des Kultusministeriums alle wesentlichen Informationen für die bayerischen Schulen.

Was Eltern wissen müssen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten wird auf dem Portal des Familien- und Sozialministeriums zusammengefasst.

28.04.2020, 11:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20.05.2020, 14:00 Uhr

Mundschutz selber nähen

Beim Sprechen, Husten oder Niesen werden kleine Tröpfchen ausgestoßen. Ein Mund-Nasen-Schutz kann diese Tröpfchen auffangen und das Risiko verringern, eine andere Person mit dem Corona-Virus anzustecken (Fremdschutz).

Denn auch wer selbst keine Symptome hat, kann möglicherweise infiziert sein und den Erreger weitergeben. Wenn das Gegenüber auch einen Schutz über Mund und Nase hat, schützt man sich gegenseitig.

Viele Experten (u.a. das Robert-Koch-Institut) halten deshalb das Tragen eines Mundschutzes für sinnvoll. Ab dem 27. April besteht in Bayern die Pflicht, in Ladengeschäften sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Pflicht gilt für alle Personen ab dem siebten Lebensjahr. Weitere Informationen zur Maskenpflicht finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Dafür sind keine medizinischen Masken notwendig – diese sollten Personen im Gesundheitsbereich und Rettungswesen vorbehalten bleiben. Idealerweise erfolgt dies durch die Verwendung einer Alltags-Maske, alternativ können auch Tücher oder Schals aus dichtem Gewebe verwendet werden, die Mund und Nase vollständig bedecken.

Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz kann selbst hergestellt werden, auch Schals oder Tücher können genutzt werden. So stellt zum Beispiel die Stadt Essen eine solche Anleitung bereit. Auf der Seite Maskeauf! finden sich weitere Hinweise und Anleitungen, auch für Mund-Nasen-Schutz ohne Nähen.

Selbstverständlich sind selbstangefertigte Schutzmasken aber weder geprüft noch zertifiziert, sie eigenen sich auch nicht für medizinische Einsatzbereiche. Natürlich muss der Mundschutz regelmäßig gewechselt und gereinigt werden.

>> Wichtige Hinweise: So desinfizieren Sie Ihren (selbstgenähten) Mund-Nasen-Schutz

Neben verschiedenen Bezugsquellen im Internet verkaufen auch viele Ingolstädter Apotheken Mundschutz und Atemschutz, auch verschiedene Supermärkte haben sie im Sortiment. Einige lokale Firmen bieten zudem einfache Stoffmasken an. Entsprechende Bezugsquellen sind zum Beispiel auf der Seite www.allesregional.de oder auf der Seite des GOIN-Praxisnetzwerks www.goin.info zu finden. Lokale Anbieter können sich hier auch eintragen lassen.

Wichtig: Das Tragen eines Mundschutzes ist nur eine Ergänzung der bestehenden Verhaltensregeln und ersetzt diese nicht: Regelmäßige Handhygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten zu anderen (mindestens 1,5 Meter) sind weiterhin zwingend notwendig.


Weitere Informationen und Videobeiträge zu diesem Thema:

Videos der Stadt Ingolstadt auf Youtube zum Thema Mundschutz und Coronavirus

Robert-Koch-Institut: Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

24.03.2020, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14.05.2020, 12:10 Uhr

Soziale Hilfen

Hilfe für Senioren

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 17 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Vom 3. bis 14. August ist das Seniorenbüro zwischen 9 und 13 Uhr erreichbar, vom 14. bis 30. August ist das Bürgerhaus im Neuburger Kasten geschlossen. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Bayerisches Rotes Kreuz bietet Einkaufsdienst an

Für Menschen, die sich wegen des Coronavirus‘ in häuslicher Quarantäne befinden, geht das Rote Kreuz zum Einkaufen. Weitere Informationen finden Sie >> hier

Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen

Die derzeitige Situation aufgrund der akuten Bedrohung durch das Corona-Virus verursacht bei vielen Menschen große Ängste unterschiedlichster Art. Nicht jede Bürgerin oder jeder Bürger in unserer Stadt hat eine Person, mit der offen und vertrauensvoll über die eigenen Sorgen gesprochen werden kann.

Aus diesem Grund möchten die Integrationsbeauftragte und ihr Team auf das Angebot der Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen hinweisen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Menschen die vorhandenen Angebote in ihrer Muttersprache aufzuzeigen und die Möglichkeit dieses Austausches anzubieten“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ingrid Gumplinger.

Telefonseelsorge steht allen Bürger/-innen, die sich in Krisen oder schwierigen Lebenssituationen befinden, zur Verfügung. Neben Anbietern in deutscher Sprache gibt es mehrere Telefonseelsorger/-innen, die auch in anderen Sprachen beraten und unterstützen. Die Gespräche sind völlig anonym und bleiben vertraulich.

Die Telefonseelsorge Ingolstadt ist ein ökumenisches Seelsorge- und Beratungsangebot, das gemeinsam von der Diözese Eichstätt und dem Diakonischen Werk Ingolstadt getragen wird. Die Gespräche finden 24 Stunden täglich auf Deutsch und bei Nachfrage auch auf Englisch statt.
Telefon: 0800 111 0 111 (evangelisch) – kostenfrei
Telefon: 0800 111 0 222 (katholisch) – kostenfrei
Telefon: 116 123 (katholisch) – kostenfrei
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.telefonseelsorge-ingolstadt.de


Die evangelische Migrationsberatung des evangelisch-lutherischen Dekanats in München bieten Beratung und Seelsorge auf Deutsch und Griechisch an.
Telefon: 089 508088-17
Zeiten: ganztägig
Internet: www.evangelisches-migrationszentrum.de


Das Muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) berät und unterstützt sowohl in persönlichen Gesprächen als auch im Chat auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Bosnisch, Kurdisch, Urdu / Hindi, Persisch, Bengalisch, Somalisch, Marokkanisch und Indonesisch (weitere Sprachen auf Anfrage). Hier arbeiten rund um die Uhr qualifizierte Muslime im Ehrenamt. Die MuTeS kooperiert sowohl mit der Diakonie und der Caritas als auch mit anderen kirchlichen Einrichtungen und mit der Telefonseelsorge Doweria.
Telefon: 030 443509821
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.mutes.de


Telefon Doweria ist eine russischsprachige Telefonseelsorge getragen vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. Hier arbeiten 24 Stunden täglich ausgebildete, ehrenamtliche Telefonseelsorger/-innen, die oftmals selbst Migranten und zum Teil auch jüdischen Glaubens sind.
Telefon: 030 440308454
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.diakonie-portal.de/telefon-doweria

23.04.2020, 14:00 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Das Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort, schon ohne Corona erleiden jedes Jahr mehr als 100.000 Frauen in Deutschland häusliche Gewalt.
Die aktuellen Ausgehbeschränkungen stressen zusätzlich. Viele Menschen stehen unter Druck, in Familien und Beziehungen bauen sich Spannungen auf.

Hilfe und Unterstützung bei Gewalt finden Frauen und Kinder zum Beispiel bei unten stehenden Stellen. Einige davon sind auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

  • Polizeinotruf: Telefon 110
  • Hilfetelefon 24 Stunden bei Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116016 bzw. www.hilfetelefon.de
  • Frauenhaus Ingolstadt: Telefon 0841 309-700
  • Telefonseelsorge, evangelisch: Telefon 0800 11 10 111 (kostenfrei)
  • Telefonseelsorge, katholisch: Telefon 0800 11 10 222 (kostenfrei)
  • Weißer Ring – Opfertelefon: Telefon 116 006, 7 bis 22 Uhr (kostenfrei)
  • Amt für Jugend und Familie / Allgemeiner Sozialdienst: Telefon 305-45717 (Mo bis Fr, 8 bis 12.30 Uhr; Mo bis Mi, 13.30 bis 16 Uhr; Do, 13.30 bis 17.30 Uhr)
    Rufbereitschaft außerhalb der Öffnungszeiten über die Polizei erreichbar
  • Beratungstelefon für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Oberbayern Nord: Telefon 0841 9343-1077
  • „Wirbelwind“, Initiative gegen sexuelle Gewalt: Telefon 0841 17353 oder www.wirbelwind.de
  • Psychiatrischer Krisendienst: Telefon 0180 6553000, ständig erreichbar, ab 16 Jahre
  • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder: Telefon 116 111 (kostenfrei), Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr
  • „Nummer gegen Kummer“ für Eltern: Telefon 0800 111 0550 (kostenfrei), Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr; Di und Do 17 bis 19 Uhr

Informationen zum Thema Gewaltschutz- und Gewaltprävention gibt es auch auf der Internetseite des Bayerischen Familienministeriums unter www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/konzept ebenso wie auf dem Portal bayern-gegen-gewalt.de.

Bevor etwas passiert – hier finden Männer Hilfe

Neben Hilfsangeboten für Frauen und Kinder gibt es auch Präventionsmaßnahmen für Männer, damit Gewalt erst gar nicht ausbricht.
Hier finden Männer Tipps und Unterstützung wie sie die Stressmomente der Corona-Krise besser bewältigen.

  • Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: Telefon 0800 7022240 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr)
  • Survival-Kit für Männer unter Druck: www.bundesforum-maenner.de 

Aufmerksamkeit verdienen auch die Präventionsbeiträge der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch) und Österreich (www.dmoe-info.at)


Schutzfonds Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales, Jugend

Die erforderlichen und sehr kurzfristig verfügten Maßnahmen der Staatsregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben nicht nur auf die Unternehmen und die Wirtschaft erhebliche Auswirkungen, sie greifen in ihren Wirkungen auch umfassend in die für die Stadtgesellschaft und das öffentliche Leben wichtigen Bereiche Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales und Jugend ein. Diese Aufgabenbereiche wurzeln seit jeher tief in der örtlichen Gemeinschaft und zählen mit zum Pflichtenkreis der Kommune.

Wesentlicher Ansatz ist, laufende städtische Förderungen und Zuschüsse unverändert aufrechtzuerhalten.

Ziel der Unterstützungsmaßnahme und dieses neuen Programmes ist es, zusätzlich im Rahmen des Möglichen die durch die Corona-Pandemie finanziellen Mehrbelastungen der in diesen Bereichen tätigen örtlichen Vereine und Institutionen (im Besonderen ehrenamtlich/gemeinnützig tätige Akteure) abzufedern. Dieser sog. Schutzfonds soll dabei eine unmittelbare Soforthilfe sicherstellen und ergänzt und gleicht mögliche Lücken aus, die von den staatlichen Förderungen nicht oder nicht vollständig umfasst sind.

Hierzu wurden jetzt fünf Teilfonds eingerichtet und mit entsprechend Finanzmitteln ausgestattet:

  • Kultur und Brauchtum
  • Kindertagesstätten/Mittagsbetreuung
  • Sport
  • Soziales
  • Jugend

Für die Erstbearbeitung und Unterstützung wurden rund 500.000 Euro bereitgestellt, eine weitere hohe Tranche ist bei Bedarf abrufbereit.

Zum Verfahren:

Als Grundsatz und erster Prüfschritt vor jeder Antragstellung gilt, vorrangig die aufgelegten Förderprogramme und Hilfen des Staates sowie übergeordneter Verbände (z.B. BLSV) zu nutzen. Es gilt gerade die Zusage der Bayerischen Staatsregierung, dass unbürokratisch und zeitnah Förderungen an Betroffene ausgereicht werden.
Sobald hierzu konkrete Informationen und Verfahrensabläufe bekannt sind, werden diese auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Hinsichtlich des städtischen Schutzfonds gelten zunächst folgender Verfahrensschritte:

1. Formloser Erstkontakt der Betroffenen zur Stadt Ingolstadt:
Telefonisch oder per E-Mail - die Kontaktdaten für die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie >> hier

2. Die Anfragen bei den zuständigen Fachbereichen/Ansprechpartnern werden aufgenommen und nach den konkreten Anliegen strukturiert. Seitens der städtischen Ämter werden den Antragstellern Hinweise (z.B. erforderliche Unterlagen) und Hilfestellungen zu den konkreten Fragestellungen gegeben.

3. Im nächsten Schritt werden die schriftlich einzureichenden Anträge/Formulare im Rahmen eines vereinfachten und beschleunigten Verfahrens von den Fachbereichen geprüft. Ziel ist die zeitnahe Verbescheidung/Gewährung der Anträge und unverzügliche Auszahlung der Fördermittel bei positiver Verbeischeidung.


Ab sofort stehen die zuständigen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Anfragen zur Verfügung:
Schutzfonds: Kontakte und Ansprechpartner

3 Minuten - Videoaktion für regionale Kunstschaffende

Das Kulturreferat lädt zur Video-Aktion „3 Minuten“ ein. Es bietet damit in der Corona-Zeit Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Angesprochen sind freischaffende Einzelkünstler aus Ingolstadt bzw. mit dem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in Ingolstadt (aus Musik, bildender Kunst, Theater, Literatur).

Seit 1. Juni präsentieren wir an dieser Stelle jeden Tag ein neues Video. Bitte klicken Sie auf das Vorschaubild, um das Video zu starten (aus Datenschutzgründen ist eine Aktivierungsfreigabe erforderlich).

Zum Aktivieren des Videos bitte auf den Link unten klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Youtube übermittelt werden.

Die Videos der vergangenen Tage können Sie auf unserem Youtube-Kanal ansehen.

3 Minuten – Digitale Präsentation von Künstlern


Konzept:

Regionale Künstler/-innen aus Ingolstadt bzw. mit dem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in Ingolstadt (aus Musik, bildende Kunst, Theater, Literatur) stellen sich und ihre Arbeiten in 3-minütigen Videos vor.


Ort:

Atelier, Ausstellungsraum, Proberaum, Werkstatt, Schreibtisch, Arbeitsplatz, Kreativplatz.


Aufnahme:

Wird vom Künstler erstellt und gegebenenfalls auf Antrag und soweit möglich erfolgt Erstellung durch Filmemacher, den die Stadt stellt.


Inhalt:

Jedes Video sollte drei wiederkehrende Elemente enthalten:

  • Entstehungsprozess der Arbeiten,
  • Inspirationsquellen,
  • Eigenmotivation

Technische Qualität:

Dateigröße: max. 3 GB Datei, Querformat (16:9),

Dateiformate: MOV, MP4 oder MPEG4

Auflösung: mindestens in HD (1280x720) oder auch Full HD (1920x1080)


Klausel:

Von einer Förderung ausgeschlossen ist, wer rechtswidrig verfassungswidriges oder gesetzeswidriges Gedankengut darstellt und/oder verbreitet. Der freischaffende Künstler bekennt
mit der Unterschrift, dass er keine widerrechtlichen politisch extremen, revisionistischen, rassistischen, antisemitischen oder antidemokratischen Inhalte verbreiten wird. Das heißt, dass insbesondere weder in Wort noch in Schrift die Freiheit und Würde des Menschen verächtlich gemacht noch Symbole, die im Geist verfassungsfeindlicher oder verfassungswidriger Organisationen stehen oder diese repräsentieren, verwandt oder verbreitet werden. Sollte durch Teilnehmende der 3-Minuten-Video Aktion gegen die vorgenannten Bestimmungen verstoßen werden, steht die Förderung unter dem Vorbehalt des Widerrufs.


Entschädigung:

Jeder freischaffende Künstler (Einzelperson), der überwiegend von seiner Kunst lebt, erhält bei Sendung des Clips 500€


Bewerbung:

Bewerbungen für diese Aktion sind nicht mehr möglich – noch bis Ende Juli werden die Videos der insgesamt rund 60 Teilnehmer zu sehen sein.


Teilnahmebedingung:

Der Teilnehmer erklärt sein Einverständnis, dass die Stadt Ingolstadt das Video via youtube und in sozialen Medien veröffentlicht und er der Stadt hierzu alle erforderlichen Rechte, zeitlich unbeschränkt, überträgt. Ferner erklärt der Teilnehmer, dass das übersandte Video frei von den Rechten Dritter ist und er die Stadt Ingolstadt von dahingehenden Ansprüchen Dritter freistellt.
Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs.

>> Informationen zur Datenverarbeitung gemäß Art. 13 und 14 der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)


Hinweis zum Video-Upload:

Kulturschaffende, die dem Kulturreferat ein Video übersenden möchten, wenden sich bitte zunächst an das Kulturreferat unter der Telefonnummer 0841 305-1835 bzw. per Mail an kulturreferat@ingolstadt.de

Sie erhalten dann per Mail eine „Benachrichtigung über neue Dateianforderung“ mit einem Link „filetransfer“. Eine zweite Mail enthält die „Paketanmeldedaten“, also Benutzername und Kennwort.

Nun einfach auf den Link „filetransfer“ klicken und mit den Anmeldedaten einloggen. Es erscheint die Dateianforderung des Kulturreferats. Auf Antworten klicken, Datei hochladen und senden.


www.ingolstadt.de/3minuten

Stundung städtischer Forderungen

Aufgrund der deutschlandweit steigenden Zahlen an Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen staatlichen Anordnungen kommt es zu erheblichen Einschnitten im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben.

Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben wesentlich zur Folge, dass Unternehmen oder auch Privatpersonen städtische Forderungen (z.B. Rechnungen, Steuern, Beiträge, Gebühren) nicht mehr oder nicht mehr im geforderten Umfang leisten können.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 18. März beschlossen, dass die Stadt Ingolstadt als eine Maßnahme bei berechtigten Anliegen aufgrund von Corona-bedingten Zahlungsengpässen die Stundung von Steuer-, Beitrags-, Gebühren- und Rechnungszahlungen (u.a. Mieten und Pachten) prüft und unter größtmöglicher Ausnutzung eines gegebenen Ermessensspielraums gewährt. Die Prüfung dessen hat selbstredend weiterhin nach den gültigen gesetzlichen Regelungen zu erfolgen, d. h. es ist stets eine Härtefallprüfung vorzunehmen.
Für die Freistellung von Stundungszinsen gelten die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.

Gewerbesteuer

Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, unmittelbar beim Finanzamt die Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages zu beantragen.

Antrag Anpassung Gewerbesteuer (Finanzamt)

Sonstige städtische Forderungen

Die Stundung sonstiger städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht usw.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. Zur Beschleunigung der Sachbearbeitung stellen wir Ihnen hier ein Formular zur Verfügung, das sowohl Antragstellern wie den Dienststellen ein rascheres Verfahren ermöglicht:

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie dem Behördenwegweiser entnehmen:

Steuern; Informationen zu Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Kontakt

Tel.: 0841 305-2900
Fax: 0841 305-2909
E-Mail schreiben
oder Kontaktformular
Raum: 200
Website besuchen

Informationen für Unternehmer

IFG bietet Hotline für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet ab sofort eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können. Das Corona-Unternehmertelefon ist ab sofort erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-3003.

Darüber hinaus wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Informationen und Meldungen – etwa in den Bereichen betriebliche Pandemieplanung, finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Kurzarbeit etc. – aufgeführt sind. Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.


Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ferner eine Checkliste zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts für Gewerbebetriebe veröffentlicht. Jene Unternehmen, die ihre Ladengeschäfte wieder öffnen dürfen, wird somit eine Arbeitshilfe an die Hand gegeben, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen.

Gemeinsame Handlungsempfehlungen von Wirtschaftsministerium und Gesundheitsministerium für das Wiederhochfahren der Gastronomiebetriebe sind veröffentlicht. Dieses Hygienekonzept ist hier online abrufbar:
Hygienekonzept Gastronomie


Vorlagen für Hinweisplakate (Maskenpflicht, Abstandsregeln, etc.) als PDF zum selber ausdrucken finden Sie  >> hier.


Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen im Unternehmen trägt der Arbeitgeber entsprechend dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Schutzstandard für „Arbeiten in der Pandemie“ veröffentlicht, der hier abzurufen ist.

Reisewarnungen

Weltweite Reisewarnung bis einschließlich 31. August verlängert: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Ausgenommen sind Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien.

Alle wichtigen Reiseinformationen bietet das Portal des Auswärtigen Amtes:
Coronavirus / Covid-19: Reise und Sicherheit

Information für Reisende in verschiedenen Sprachen finden Sie auf den
Internetseiten des Robert-Koch-Insitituts.
Die Reiseinformationen liegen in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Türkisch vor.

Current information on the coronavirus (in different languages)

Informationen der Beautragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration:

Informationen in verschiedenen Sprachen der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums und der WHO (World Health Organization) in verschiedenen Sprachen:


Anrufzeiten des Corona-Bürgertelefons im Gesundheitsamt: Montag bis Freitag 8 bis 12:30 Uhr, Mo., Di., Mi. und Fr. 14 bis 16:30 Uhr, Do. 14 bis 17 Uhr und des Bürgertelefons für allgemeine Fragen: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr, Montag und Dienstag 13.30 bis 16 Uhr und Donnerstag 13.30 bis 17.30 Uhr

Übertragbare Krankheiten

Nach dem Infektionsschutzgesetz versteht man unter übertragbaren Krankheiten alle durch Krankheitserreger oder deren toxische Produkte mittelbar oder unmittelbar übertragbare Krankheiten. Dabei sind Krankheitserreger im Sinne des Gesetzes Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische übertragbare Agentien, die bei Menschen eine Infektion oder eine übertragbare Krankheit verursachen können.

Um solchen Krankheiten vorbeugen, Infektionen frühzeitig erkennen oder ihre Weiterverbreitung verhindern zu können sieht das Infektionsschutzgesetz vor, dass behandelnde Ärzte bzw. feststellende Labors das Auftreten von im Gesetz festgelegten Krankheiten oder Krankheitserregern an das Gesundheitsamt weitermelden müssen. 

Das Gesundheitsamt ist verpflichtet, Infektionsquellen bzw. möglicherweise ebenfalls Infizierte zu ermitteln, über Schutzmöglichkeiten zu beraten bzw. Schutzmaßnahmen zu veranlassen.
Darüber hinaus informieren und beraten die Ärztinnen und die Hygienekontrolleure des Gesundheitsamtes zu allen ansteckenden Krankheiten und geben Tipps zur Vorbeugung.

Informationen zu einzelnen Infektionskrankheiten finden Sie hier:

Informationen zu weiteren Infektionserkrankungen finden Sie hier:
Infektionsschutz.de ;  LGLRobert-Koch-Institut

AIDS-Beratung und HIV-Testung - derzeit wegen Coronavirus nicht möglich

Nach Jahren, in denen sich die Anzahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland auf einem relativ gleichbleibenden Niveau von circa 2000 pro Jahr bewegte, lässt sich derzeit ein Aufwärtstrend feststellen, der einer wachsenden Sorglosigkeit mit verändertem Risikoverhalten zugeschrieben wird.
Das HI-Virus wird am häufigsten durch ungeschützte hetero- und homosexuelle Sexualkontakte und durch gemeinsamen Spritzengebrauch bei intravenös Drogenabhängigen übertragen. Möglich ist auch eine Virusübertragung auf das Kind während Schwangerschaft oder Geburt oder beim Stillen.
HI-Virushaltige Körperflüssigkeit, das bedeutet Blut, Samenflüssigkeit, Scheidensekret oder Muttermilch, muss direkt über eine Verletzung oder durch Spritzen bzw. indirekt über Schleimhautkontakt (an Augen, Nase, Mund, Genitalien oder Darm) in die Blutbahn gelangen, um eine Ansteckung zu verursachen.

Schutz vor Infektion bietet neben partnerschaftlicher Treue in erster Linie die konsequente Nutzung von Kondomen bei Sexualkontakten bzw. die Nutzung eines eigenen, sterilen Spritzenbestecks bei intravenösem Drogenkonsum, außerdem das Tragen von Einmalhandschuhen bei jedem Kontakt zu möglicherweise infektiösen Körperflüssigkeiten.

Wenn ein Ansteckungsrisiko gegeben war, ist eine gezielte ärztliche Beratung und eine Blutuntersuchung zu empfehlen, wobei ein zuverlässiges Ergebnis des Bluttests erst sechs Wochen nach dem eventuellen Infektionszeitpunkt zu erwarten ist.
Ein HIV-Test ist zu folgenden Öffnungszeiten ohne Anmeldung möglich:

Öffnungszeiten für HIV-Testung:  
Montag und Dienstag 08:30 - 11:30 Uhr
  14:00 - 15:30 Uhr
Donnerstag 08:30 - 11:30 Uhr
Mittwoch Vormittag und
Donnerstag Nachmittag
nur nach Vereinbarung

Weitere Informationen:

>> Fremdsprachige Informationen
>> Robert-Koch-Institut
>> Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
>> Deutsche AIDS-Hilfe e.V.

Tuberkulose-Fürsorge

Tuberkulose ist eine ansteckungsfähige bakterielle Krankheit, die vor allem die Lunge betrifft. Eine Ansteckung erfolgt fast ausschließlich über das unbemerkte Einatmen bakterienhaltiger Flüssigkeitströpfchen, die vom Erkrankten zum Beispiel beim Husten oder Sprechen an die Umgebung abgegeben werden.

Die Tuberkulose ist in der Regel gut behandelbar, sofern sie rechtzeitig erkannt wird und die Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Doch oftmals verläuft die Erkrankung ohne auffällige Beschwerden. Viele sind sich deshalb der Ansteckungsgefahr nicht bewusst.
Symptome einer Tuberkulose können sein:

  • Husten mit oder ohne Auswurf
  • Nachtschweiß
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Atemnot
  • Schmerzen beim Atmen …

Bei Ansteckungsrisiko sind zum Ausschluss einer Infektion Untersuchungen (Bluttest, Röntgenuntersuchung, spezielle Hauttestung bzw. mikroskopische und kulturelle Untersuchung des Auswurfs) nötig. Auch nach behandelter Infektion sind entsprechende Kontrolluntersuchungen vorgesehen.  

Kostenlose Information, Beratung und Untersuchung bietet (gemäß §§ 3 und 19 IfSG) die Tuberkuloseabteilung im Gesundheitsamt.

Kontakt:

Tel.: 0841 305-1471
Fax: 0841 305-1469
Kontaktformular
Raum: 011
Website besuchen

Infektionsschutz & Reisemedizin

Tourismus in die entlegensten Regionen der Welt, die Anforderungen eines globalen Arbeitsmarktes und die Zuwanderung von Menschen aus tropischen und medizinisch unterversorgten Regionen führen zu besonderen gesundheitlichen Risiken. In fernen Ländern bestehen völlig andere Infektionsrisiken als in Deutschland und es verändern sich oftmals die epidemiologischen Bedingungen sehr rasch. Lange Flugreisen, veränderte klimatische und hygienische Bedingungen, fremde Ernährungsangebote, exotische Pflanzen- und Tierwelt, intensive Sonneneinstrahlung etc. bergen Gesundheitsgefahren in sich.

Gezielte Beratung zu den möglichen Reiserisiken, zu einer sinnvoll ausgestatteten Reiseapotheke, vor allem aber zu eventuell ratsamer medikamentöser Prophylaxe und zu empfohlenen Reiseimpfungen bieten die Ärztinnen im Gesundheitsamt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

>> www.fit-for-travel.de

>> Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin

>> Centrum für Reisemedizin

>> Auswärtiges Amt - Reise und Gesundheit

>> Gelbfieberimpfung im Gesundheitsamt

Belehrung für Beschäftigte im Lebensmittelbereich - derzeit wegen Corona-Virus nicht möglich

Belehrungen nach §§ 42/43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) für den Umgang mit Lebensmitteln

Entsprechend den §§ 42 und 43 Infektionsschutzgesetz muss jede/r, die/der erstmals eine gewerbliche Tätigkeit im Lebensmittelbreich ausübt, durch das Gesundheitsamt oder einen besonders beauftragten Arzt schriftlich und mündlich über seine/ihre Pflichten belehrt werden.

Im wesentlichen geht es dabei darum,

  • dass es bei Strafandrohung verboten ist, bei Vorliegen der in § 42 IfSG aufgelisteten Krankheiten Lebensmittel für andere in irgendeiner Form zu bearbeiten oder in den Verkehr zu bringen und
  • dass bei Vorliegen entsprechender Krankheiten der Vorgesetzte umgehend informiert werden muss.

Nach der Belehrung ist schriftlich zu erklären, dass aktuell keine Hinderungsgründe gegen eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich vorliegen. Diese Erklärung ist bei Minderjährigen durch die/den jeweilige/n Sorge-/Erziehungsberechtigte/n zu unterschreiben, worauf besonders im Zusammenhang mit Schulpraktika zu achten ist.

Erst danach kann die Bescheinigung über die Belehrung nach § 43 IfSG ausgestellt werden, welche ausschließlich dem Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten auszuhändigen ist.

 

Kosten für Sammel-Belehrung (Dauer: circa 45 Minuten) und Bescheinigung: 14 Euro pro Person.

Termine für die Belehrung bitte frühzeitig vorab telefonisch unter 0841 305-1461 vereinbaren.

Weitere Informationen:

www.rki.de

Multi-/resistente Krankheitserreger

Multi-/resistente Krankheitserreger (MRE) bedeuten nicht nur ein Erschwernis für die Behandlung verschiedener Infektions-Erkrankungen, sondern sie verursachen auch erhebliche Besorgnis bei Betroffenen und deren Bezugspersonen.
Oftmals gibt es kaum mehr oder gar keine wirksamen Medikamente gegen solche mulit-/resistenten Bakterien oder Viren, so dass einem korrekten Hygieneverhalten besondere Bedeutung zukommt.

Um zu einem verbesserten Informationsstand bei Laien und bei sogenannten „healthcare-workern“ zu kommen, gründete sich am 19.02.2009 im Gesundheitsamt Ingolstadt ein Netzwerk „MrE-Net-IN“ von Ärzten, Pflege-, Hygiene- und Krankentransportkräften, welche sich die Verbesserung von Aufklärung und  Empfehlungen zum angemessenen Umgang mit resistenten Erregern zum Ziel gesetzt hat. 

Hygiene-Tipps fürs kranke Kind zu Hause

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter
www.infektionsschutz.de bzw. gesundheitsamt@ingolstadt.de.