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Qualität & Finanzierung

Elternbefragung

Elternbefragung

Gesetzliche Grundlage: Nach Art. 19 Abs. 2 BayKiBiG (Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz) setzt der Förderanspruch in Bezug auf Kindertageseinrichtungen voraus, dass der Träger geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen durchführt, d.h. die pädagogische Konzeption der Kindertageseinrichtung in geeigneter Weise veröffentlicht sowie eine Elternbefragung oder sonstige, gleichermaßen geeignete Maßnahmen der Qualitätssicherung jährlich durchführt.
Jährlich findet in allen städtischen Kindertageseinrichtungen eine Elternbefragung statt.

Alle vier Jahre findet eine Elternbefragung in allen Einrichtungen statt. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie führte in den Jahren 2011 und 2015 in Kooperation mit allen Ingolstädter Kindertageseinrichtungen und unter sozialwissenschaftlicher Begleitung des Institutes für Soziale und Kulturelle Arbeit Nürnberg (ISKA Institut) eine gemeinsame Befragung der Eltern durch, deren Kinder Tageseinrichtungen in Ingolstadt besuchen. Die Fragebögen wurden vom ISKA Institut erfasst und ausgewertet. Um eine Vergleichbarkeit zur Befragung von 2011 herzustellen, wurde nach Rücksprache mit den Trägervertretern der gleiche Fragebogen wie im Jahr 2011 verwendet. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Eltern den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt mit einer 2+ wieder ein gutes Zeugnis ausgestellt haben.

Elternbefragung in Ingolstädter Kitas 2020 (trägerübergreifend)

Eltern bestätigen wiederholt die gute Arbeit mit der Note 2+

Das Amt für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung der Stadt Ingolstadt führte in Kooperation mit allen Ingolstädter Kindertageseinrichtungen und unter sozialwissenschaftlicher Begleitung des Institutes für Soziale und Kulturelle Arbeit Nürnberg (ISKA Institut) zum dritten Mal nach 2011 und 2015 eine gemeinsame Befragung der Eltern durch, deren Kinder Tageseinrichtungen in Ingolstadt besuchen.
Die Fragebögen wurden vom ISKA Institut erfasst und ausgewertet. Um eine Vergleichbarkeit zur Befragung von 2015 herzustellen, wurde nach Rücksprache mit den Trägervertretern der gleiche Fragebogen wie im Jahr 2015 mit geringfügigen Veränderungen verwendet. Die Vergleichbarkeit ist diesbezüglich weiterhin gewährleistet.
Die Ergebnisse liegen nun in Form von Tabellenbänden vor. Zum einen gibt es einen Tabellenband mit den Ergebnissen für alle Einrichtungen und zum anderen einen Tabellenband für jede Einrichtung, der nur die auf die jeweilige Tagesstätte bezogenen Ergebnisse enthält. So kann jede Einrichtung ihre Ergebnisse zu den durchschnittlichen Ergebnissen aller Einrichtungen in Bezug setzen.

Beteiligung

Von den 6.121 Kindern, an deren Eltern die Fragebögen übergeben wurden, gaben 2.129 befragte Eltern ihre Fragebögen zurück, was einer Rücklaufquote von 35 Prozent entspricht. Im Jahr 2015 lag die Rücklaufquote bei 65 Prozent. Aufgrund der Corona-Pandemie und des damit einhergehenden eingeschränkten Betriebes in den Kindertageseinrichtungen ist davon auszugehen, dass der mangelnde persönliche Kontakt und ggf. die angespannte Situation der Familien den Rücklauf negativ beeinflusst haben. Dennoch ist aufgrund der hohen absoluten Anzahl der Teilnehmer davon auszugehen, dass dieser stadtweite Rücklauf aussagekräftig ist und die Meinungen aller Eltern in Ingolstadt gut repräsentiert.

Wie gerne ist das Kind in der Einrichtung

Auf die Frage, wie gerne das Kind in die Einrichtung geht, antworteten wie im Jahr 2015 wieder fast 90 Prozent „gern“ oder „sehr gern“. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 1,6 ergibt die Rückmeldung der Eltern eine 2+.

Information über die Situation des Kindes

79 Prozent der Eltern fühlen sich „gut“ bis „sehr gut“ darüber informiert, wie es dem Kind in der Einrichtung geht.

Erziehungsziele

Auch die Umsetzung der Bildungsziele von Unterstützung/Erlernen der Selbstständigkeit über die Bewegungserziehung bis hin zum Übergang von der Kinderkrippe in den Kindergarten oder dem Kindergarten in die Schule bewerten die Eltern mit „Noten“ zwischen 1,5 und 2,2. Erneut schneidet wie bereits im Jahr 2015 aus Sicht der Eltern die Erziehung zur Selbstständigkeit am besten ab und am schlechtesten – soweit man bei 2,2 von schlecht reden kann – die Medienerziehung.
Insgesamt bewerten die Eltern das Erreichen der Erziehungsziele wie bereits im Jahr 2015 positiv.  

Information der Eltern und Zusammenarbeit mit den Eltern

Bezüglich der Information der Eltern werden „Noten“ zwischen 1,5 und 1,9 vergeben. 

Mitwirkung der Eltern

Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern in den Einrichtungen werden insgesamt mit einer Note von 1,8 bewertet.  

Ausstattung der Einrichtung

Die Raumausstattung, die Außenanlage und das Lern- und Spielmaterial werden mit Noten zwischen 1,6 und 1,8 bewertet. Dies ist im Vergleich zum Ergbenis des Jahres 2015 unverändert. Die hochwertige und umfassende Ausstattung wird hier von den Eltern gewürdigt.  

Öffnungs- und Schließzeiten sowie Ferienregelungen

Über 90 Prozent der Eltern sind mit den Öffnungszeiten sowie den Bring- und Abholzeiten „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. Während das Gros der Eltern mit den Öffnungszeiten kein Problem hat, gibt es durchaus Eltern, bei denen die Öffnungszeiten insbesondere in den Ferien Probleme verursachen. Immerhin nutzen 16 Prozent andere Betreuungsangebote und 25 Prozent melden zusätzlichen Betreuungsbedarf aus beruflichen Gründen in den Ferienzeiten an. Der Betreuungsbedarf während der Ferienzeiten hat seit 2015 etwas abgenommen.

Elternbeiträge

78 Prozent der Eltern sind mit den Elternbeiträgen zufrieden. 16 Prozent ist der Elternbeitrag zu hoch und gerade mal drei Prozent der befragten Eltern viel zu hoch.

Gesamtbewertung

Die Atmosphäre der Einrichtung, die pädagogische Arbeit sowie die Einrichtung insgesamt werden seitens der Eltern alle jeweils mit 1,6 bewertet. Diese Ergbenisse haben sich zu 2015 leicht verbessert.
 
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Eltern den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt mit einer 2+ wieder ein gutes Zeugnis ausgestellt haben.
Verbesserungspotentiale gibt es bei einzelnen Einrichtungen. Bezüglich der Bedarfe berufstätiger Eltern gibt es vor allem während der Ferienzeiten noch Anpassungsbedarf.

Elternbeirat

Nach Art. 14 Abs. 1 BayKiBiG ist zur Förderung der besseren Zusammenarbeit von Eltern, pädagogischem Personal und Träger in jeder Kindertageseinrichtung ein Elternbeirat einzurichten.

Pädagogische Qualitätsbegleitung in Bayern (PQB)

PQB dient der Unterstützung der Kindertageseinrichtungen bei der Sicherung der Qualität ihrer pädagogischen Arbeit.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im

Portal des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales  sowie im

Kommunikation und Vernetzung

Zur ständigen Sicherung der Qualität und Sicherstellung von Standards finden mindestens zweimal jährlich Trägerversammlungen statt, außerdem in regelmäßigen Abständen Leiter/-innenkonferenzen, verschiedene Arbeitskreise und Fortbildungsangebote.

In der Steuerungsgruppe tauschen sich Trägervertreter intensiv zu wichtigen Themen auf Basis einer engen, kooperativen Zusammenarbeit zwischen Trägern und der Stadt Ingolstadt aus.

Finanzierung von Kindergartenplätzen

Die Stadt Ingolstadt als Förderkommune und Träger der städtischen Einrichtungen finanziert 60 Prozent der Betriebskosten.

Hinweis: Es besteht die Möglichkeit der teilweisen oder vollständigen Gebührenübernahme durch die Kommune, für in Ingolstadt wohnende Eltern, wenn diese die Mittel nicht aufbringen können. Mehr dazu erfahren Sie >> hier.